| Material | Acrylnitril-Butadien-Styrol/Polycarbonat Blend | |
| Kurzbezeichnung | ABS/PC | |
| Gefügestruktur | amorph | |
| Dichte | 1,15 g/cm³ | |
| Thermische, optische, mechanische Eigenschaften | Schlagzäh, hochglänzend, lichtbeständig, galvanisierbar, wärmeformbeständig, hohe Bruchfestigkeit | |
| Chemische Eigenschaften | ||
| beständig gegen | nur begrenzt hydrolysebeständig | |
| nicht beständig gegen | Ketone, Ester, Chlorkohlenwasserstoffe | |
| Materialerkennung | ||
| Zylindertemperaturen | ||
| Flansch | 50-70°C/70°C | |
| MH1 | 230-250°C/250°C | |
| MH2 | 250-260°C/260°C | |
| MH3 | 250-270°C/265°C | |
| MH4 | 250-270°C/265°C | |
| DH | 250-270°C/270°C | |
| Schmelzetemperatur | 260-270°C | |
| Zylinder - Absenktemperatur | 200°C | |
| Einspritzdruck | 800 - 1500 bar | |
| Nachdruckhöhe und Nachdruckzeit | ca. 40-50% des erforderlichen Spritzdrucks um auftretende Einfallstellen zu vermeiden. Um spannungsarme Formteile zu erreichen, sollte der Nachdruck so gering wie möglich eingestellt werden | |
| Staudruck | Nur ca. 50-100 bar um die Friktionswärme zu vermeiden | |
| Einspritzgeschwindigkeit | Mittlere Einspritzgeschwindigkeiten (bis 60mm/s), um die Friktionswärme gering zu halten. Teilweise gestuft langsam - schnell | |
| Schneckendrehzahl | Max. Schneckendrehzahl entsprechend ca. 0,4 m/s Umfangsgeschwindigkeit | |
| Empfohlener min. und max. Dosierweg | 1,0 - 3,0 D Dosierweg wegen Empfindlichkeit der Schmelze gegen Überhitzen, bzw. zu langer Verweilzeit der Masse im Schneckenzylinder. Die Verweilzeit des Masse im Zylinder sollte 6 min. nicht übersteigen | |
| Restmassepolster | 2 - 5mm, je nach Dosierweg und Schneckendurchmesser | |
| Vortrocknen | 4h bei 80°C | |
| Wiederverarbeitung | Es kann bis zu 20% Regenerat zugesetzt werden, wenn dies thermisch nicht geschädigt und gut vorgetrocknet ist. Günstiger ist es, Regenerat zu Teilen zu verarbeiten, an deren Festigkeitsniveau geringere Anforderungen gestellt werden. | |
| Schwindung | Die Schwindung ist in allen Achsen nahezu gleich und beträgt 0,5-0,7%, bei glasfaserverstärkten Typen 0,2-0,4% | |
| Anspritzen der Teile | Alle bekannten Angußarten sind möglich. Bei Anspritzung über Heißkanal auf exakte Temperaturführung im Heißkanal achten | |
| Abstellen der Maschine | Heizung ausschalten, Zylinder leerspritzen | |
| Zylinderausrüstung | Serienschnecke bis 50mm Durchmesser. Bei größeren Schneckendurchmessern Schnecke mit geringerer Kompression und kürzerer Meteringzone verwenden, Rückstromsperre, offene Düse | |
| *) diese Temperaturprofile gelten bei Hubauslastungen zwischen 35 und 65% und bei Teilen mit einem Fließweg.Wanddicken-Verhältnis zwischen 50:1 und 100:1 | ||
Büchler GesmbH
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Austria