| Material | Polyethylen | |
| Kurzbezeichnung | PE HD | |
| Gefügestruktur | teilkristallin | |
| Dichte | 0,92 - 0,96 g/cm³ | |
| Thermische, optische, mechanische Eigenschaften | Werkstoff ist schmiegsam bis weich, je nach Dichte bis -40°C kältefest, schlagzäh, unzerbrechlich. Gute dielektrische Eigenschaften, geringe Wasseraufnahme, gesundheitlich unbedenklich, nicht aromadicht | |
| Chemische Eigenschaften | ||
| beständig gegen | Säuren, Laugen, Salzlösung, Alkohol, Benzin, Fruchtsäfte, Öl, Milch | |
| nicht beständig gegen | Aromaten, Chlorkohlenwasserstoffe, spannungsrissgefährdet | |
| Materialerkennung | PE ist leicht entflammbar, brennt nach Entfernen der Zündquelle weiter, tropft. Flamme hell leuchtend mit blauem Kern, Geruch wie Paraffin (gelöschte Kerze) | |
| Zylindertemperaturen | ||
| Flansch | 30-50°C/50°C * | |
| MH1 | 160-250°C/200°C * | |
| MH2 | 200-300°C/210°C * | |
| MH3 | 220-300°C/230°C * | |
| MH4 | 220-300°C/240°C * | |
| DH | 220-300°C/240°C * | |
| Schmelzetemperatur | 220-280°C | |
| Zylinder - Absenktemperatur | 220°C | |
| Einspritzdruck | Aufgrund guter Fliessfähigkeit wird sich kein extrem hoher Spritzdruck aufbauern (800-1400 bar). Ausnahme sind dünnwandige Verpackungsteile. Bei diesen Teilen tritt ein Einspritzdruck von bis zu 1800 bar auf | |
| Nachdruckhöhe und Nachdruckzeit | Wegen relativ großer Schwindung bei maßgenauen Formteilen lange Nachdruckzeiten. Druckhöhe ca. 30 - 60% des Einspritzdrucks | |
| Staudruck | 50-200 bar. Bei zu geringem Staudruck ungleichmässiges Teilegewicht bzw. beim Einfärben schlechte Farbverteilung. | |
| Einspritzgeschwindigkeit | Bei dünnwandigen Verpackungsteilen sind hohe Einspritzgeschwindigkeiten erforderlich (Speicher). Sonst sind mittlere Einspritzgeschwindigkeiten günstiger. | |
| Schneckendrehzahl | Einstellen der maximale Schneckendrehzahl der Maschine ist möglich bis 1,3m/s Umfangsgeschwindigkeit. Jedoch nur so einstellen, dass während der Abkühlzeit der Plastifiziervorgang beendet ist. Das erforderliche Schneckendrehmoment ist niedrig. | |
| Empfohlener min. und max. Dosierweg | 0,5 - 4,0 D Dosierweg kann ausgenützt werden | |
| Restmassepolster | 2 - 8mm, je nach Dosierweg und Schneckendurchmesser | |
| Vortrocknen | Nicht erforderlich, bei ungünstiger Lagerung eventuell 1 Stunde bei 80°C. | |
| Wiederverarbeitung | Kann bis zu 100% als Mahlgut verarbeitet werden | |
| Schwindung | 1,5 - 2,5% große Schwindung, großer Verzug. Die endgültige Schwindung ist erst nach 24h erreicht (Nachschwindung) | |
| Anspritzen der Teile | Punktanguss, Heißkanal, Isolierkanal, Vorkammer, relativ kleine Querschnitte sind ausreichend | |
| Abstellen der Maschine | Es braucht kein anderer Werkstoff nachgefahren werden. PE ist ein thermisch sehr unempfindliches Material. | |
| Zylinderausrüstung | Seriengeometrie, für Verpackungsteile; Sondergeometrie L:D 25:1 mit Scher- und Mischteil, offene Düse, Rückstromsperre | |
| *) diese Temperaturprofile gelten bei Hubauslastungen zwischen 35 und 65% und bei Teilen mit einem Fließweg.Wanddicken-Verhältnis zwischen 50:1 und 100:1 |
Büchler GesmbH
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